CDU Bad Neuenahr-Ahrweiler steht zur Erich-Kästner-Schule
Die Christdemokraten im Stadtrat von Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler
setzen sich für die Erich-Kästner-Schule als Realschule Plus mit
Ganztagsschule ein. Wie in den vergangenen Jahren, in denen die CDU
zu einer optimalen Ausstattung in den städtischen Schulen
entscheidend beigetragen hat, so soll auch weiterhin die
Hauptschule gut aufgestellt sein.
In mehreren Sitzungen vor Ort haben sich die Christdemokraten
intensiv mit der Thematik befasst und sich über den Stand, die
Entwicklungsperspektiven und
-modelle informiert. Die CDU-Stadtratsmitglieder sind sich einig,
dass mit Hilfe der Realschule Plus ein pädagogischer und
struktureller Zugewinn für die Erich-Kästner-Schule erreicht werden
kann. Zudem bildet die Motivation aufseiten der Lehrer-, Schüler-
und Elternschaft die beste Voraussetzung, um den Schritt in die
Integration von Haupt- und Realschulzweig in die
Erich-Kästner-Schule zu unternehmen. Die CDU hat den Ausbau zur
Ganztagsschule befürwortet und gefördert und möchte auch weiterhin
eine zukunftsorientierte Politik im Sinne der Schüler.
So soll auch die Entwicklung der drei Grundschulen im Stadtgebiet
optimal weitergeführt werden. Dabei wird sich die CDU weiterhin für
die äußeren Rahmenbedingungen der städtischen Schulen einsetzen.
Dass dort jährlich rund 750.000 Euro investiert werden können, ist
eine Grundvoraussetzung, um gute Lernbedingungen zu schaffen und zu
erhalten. Auch inhaltlich setzen sich die Christdemokraten für das
Wohl der Schüler ein. Einen wichtigen Baustein bildet dabei die
„Betreuende Grundschule“, ein Angebot, das den Kindern nach
Schulschluss ermöglicht, zu Mittag zu essen, ihre Hausaufgaben
betreut zu machen und Freizeit mit anderen Kindern sinnvoll zu
gestalten. Die betreuende Grundschule ist dabei ein von der CDU
gefördertes Angebot, das die Eltern für die Zeit in Anspruch nehmen
können, die sie für die Betreuung ihrer Kinder brauchen.
Bedarfsorientierung und Flexibilität sind dabei Leitgedanken der
Familienpolitik der CDU im Stadtgebiet. Zur Optimierung dieser
Einrichtung hat sich die CDU für eine Ausdehnung der
Betreuungszeiten in dem laufenden Schuljahr eingesetzt. Die
Christdemokraten möchten in weiteren Entscheidungsprozessen gerne
die Eltern mit einbinden. Dazu beantragte die CDU-Sprecherin
Annette Gies in der letzten Sitzung des Fachausschusses, eine
Fragebogenaktion seitens der Stadtverwaltung zu starten, bei der
die Eltern Anregungen zur optimalen Gestaltung des
Betreuungsangebots geben können.
Der Hort im Blandine-Merten-Haus sowie die ÜMI in Ahrweiler bleiben
neben der „Betreuende Grundschule“, die an allen drei Grundschulen
von 12.00-17.00 Uhr je nach Bedarf angeboten wird, wichtige
Bestandteile der Betreuungslandschaft, die es weiterhin zu fördern
und zu unterstützen gilt.
CDU will mehr Ferienbetreuung für die Kinder
Ein erklärtes Ziel der CDU-Familienpolitik in Bad
Neuenahr-Ahrweiler ist der Ausbau der Kinderbetreuung in den
Ferien. Um dem wachsenden Wunsch der Eltern nach einer wertvollen,
sinnvollen und für die Kinder attraktiven Betreuung während der
Ferienzeiten nachzukommen, wollen die Christdemokraten das bereits
bestehende Angebot weiter ausbauen.
Die Stadtranderholung in Kirchdaun ist seit vielen Jahren eine sehr
gut angenommene städtische Ferienfreizeit, die zudem durch ein
spannendes Angebot im Haus der Jugend ergänzt wurde. Die CDU ist
allerdings der Meinung, dass es darüber hinaus weitere
Betreuungsangebote in den städtischen Kindergärten und Schulen
während der Ferienzeiten geben muss. „Die „Betreuende Grundschule“
bietet sich für diese Zwecke besonders an“, ist sich die
familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Annette Gies sicher.
„Mit Hilfe der ortsansässigen Vereine und anderer Institutionen
ließe sich das Angebot noch vervollständigen“, so ihr Vorschlag.
Die CDU will z.B. Sportvereine, Kirchen oder Musikschulen mit in
die Ferienbetreuung einbinden, um ein großflächiges, in der
gesamten Stadt verteiltes Angebot bieten zu können. Ein wichtiger
Partner kann dabei auch z.B. die Familienbildungsstätte sein, die
bereits viele interessante Angebote vorhält.
Mit diesem Zusammenspiel von Stadt und anderen Trägern und
Institutionen könnte den Kindern über das Jahr verteilt ein Mehr an
Ferienkurse geboten werden. Dabei könnte auch noch mehr auf
individuelle Neigungen und Fähigkeiten der Kinder eingegangen
werden.
Die CDU sieht in einem Ausbau der Kinderbetreuung in den Ferien ein
großes Plus für die Kinder ebenso für die Eltern, die ihre Kinder
gut aufgehoben wissen, gleichzeitig aber mehr Flexibilität im
Berufsleben erhalten würden.